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Achtung: Neue Betrugsmasche am Telefon

Achtung: Neue Betrugsmasche am Telefon

Wir warnen euch aktuell vor Betrügern, die per Telefon Zugangsdaten für Bankkonten abfragen. Bei einem jüngsten Fall meldete sich ein Betrüger bei einer Kundin. Er gab sich als Mitarbeiter der Kreissparkasse Steinfurt aus und auch im Display wurde die vermeintlich richtige Nummer des Kreditinstitutes angezeigt. Der Anrufer wies die Kundin auf „auffällige Bewegungen“ auf ihrem Konto hin, die mit einem so genannten Phishingversuch vor wenigen Tagen per E-Mail zu tun hätten. Aus diesem Grund müsse das TAN-Verfahren, dass für die Freischaltung von Überweisungen und anderen Aktivitäten im Online-Banking genutzt wird, überprüft werden. Der Betrüger bat die Kundin, Kontodaten am Telefon durchzugeben. Da die Kundin von der Echtheit des Sparkassen-Beraters ausging, gab sie die gewünschten Daten weiter. So konnte der Betrüger wahrscheinlich in Kombination mit einem Hackerangriff auf den Computer der Kundin auf das Konto der Kundin zugreifen.

Wichtig: Kontodaten niemals an Dritte weitergeben

Nachdem der Anrufer die Daten erhalten hatte, sagte er, dass die neuen Daten für das Online-Banking und das TAN-Verfahren nun per Post zugeschickt werden – und legte direkt auf. Das kam der Kundin seltsam vor und sie überprüfte ihr Konto, von dem in diesem Moment mehr als 5.000 Euro abgebucht worden waren. Sie meldete sich noch am Abend bei der Kreissparkasse, die die Überweisung nachverfolgt und bereits zurückerstattet hat. „Uns ist bekannt, dass Betrüger aktuell auch bei anderen Kreditinstituten mit dieser Masche unterwegs sind. Daher ist es uns wichtig, die Menschen im Kreis Steinfurt zu warnen und zu sensibilisieren“, sagt Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Steinfurt. Er rät dringend davon ab, vertrauliche Daten wie TAN-Nummern, Passwörter oder PIN-Nummern am Telefon oder auch über andere Kanäle an Dritte weiterzugeben. „Unsere Berater fragen niemals solche Daten ab und fordern unsere Kunden nie dazu auf, ihre TAN-Nummern durchzugeben. Wer nach diesen Daten fragt, ist in betrügerischer Absicht unterwegs“, sagt Langkamp.

Tipps zur Sicherheit im Internet

Ersten Erkenntnissen zufolge haben die Betrüger vor dem Anruf am Dienstagabend den Computer der Kundin über eine Phishing-E-Mail gehackt und über diesen Weg verschiedene Daten gestohlen. Um das zu verhindern, gibt die Sparkasse folgende wichtige Hinweise:

  • Ignorieren Sie E-Mails, SMS und App-Nachrichten von unbekannten Absendern.
  • Öffnen Sie keine unerwarteten Anhänge, diese können Schadsoftware enthalten.
  • Folgen Sie niemals den Links aus solchen Nachrichten heraus. Geben Sie auf diesen Internetseiten keine sensiblen Kontodaten ein. 
  • Tippen Sie die Internet-Adresse Ihrer Sparkasse immer selbst ein.

 

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es hier:
https://www.ksk-steinfurt.de/de/home/service/sicherheit-im-internet.html

 

 

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