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Große Unsicherheit bei Kunden nach Stopp von KfW-Förderprogrammen

Große Unsicherheit bei Kunden nach Stopp von KfW-Förderprogrammen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am Montag überraschend nach Rücksprache mit der KfW-Bank die KfW-Förderkredite für energieeffiziente Gebäude aus dem „Programm Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) gestoppt. Die enorme Antragsflut im Januar habe die bereitgestellten KfW-Mittel deutlich überstiegen. Allein im Zeitraum November 2021 bis heute seien bei der KfW Anträge in Höhe von über 20 Milliarden Euro Fördervolumen eingegangen. Für den Run auf die Fördermittel der KfW habe besonders die Ankündigung gesorgt, dass das Programm „Effizienzhaus 55“ Ende Januar auslaufen soll. 

Alle waren überrascht

„Auch bei uns war die Nachfrage nach den KfW-Förderprogrammen in den vergangenen Wochen extrem hoch. Wir sind von dem Stopp genauso überrascht worden wie unsere Kunden“, sagt Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Steinfurt. Am Montag und Dienstag meldeten sich bereits viele Immobilienkunden bei der Sparkasse. „Diese Kunden haben die KfW-Förderung fest eingeplant. Teilweise geht es da um Förderungen in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Das ist nun natürlich eine völlig neue Finanzierungs-Herausforderung und es herrscht verständlicherweise eine enorm große Unsicherheit“, sagt Daniel Upmann, Leiter des Immobilienbereichs der Kreissparkasse. Im Jahr 2021 hat das Kreditinstitut insgesamt rund 87 Millionen Euro für wohnwirtschaftliche Programme der KfW- und NRW-Bank bereitgestellt. Das Geld wurde für insgesamt 289 Immobilienprojekte genutzt.

Projekte eventuell erstmal „auf Eis“

Mit Blick auf die aktuell große Verunsicherung und mögliche Finanzierungslücken schließen Upmann und Langkamp nicht aus, dass einige Kunden eventuell nun ihre Immobilienvorhaben erstmal auf Eis legen. „Und das kann ja nicht das Ziel sein, denn auch politisch wird die Schaffung von neuem, energiesparendem Wohnraum von Immobilien ja deutlich gefordert“, so Langkamp. Er hofft nun, dass das BMWK schnell Antworten auf viele offene Fragen liefert und dass der Stopp der Förderprogramme ganz im Sinne aller Immobilienbauer schnellstmöglich wieder aufgehoben wird. „Kunden, die unsicher sind und Fragen haben, helfen wir natürlich gerne weiter“, sagt Upmann.

 

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