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Rekord-Bilanzsumme: Wir knacken die 4-Milliarden-Euro-Marke

Die Kreissparkasse Steinfurt hat mit ihrer Bilanzsumme erstmals die 4-Millarden-Marke überschritten. Nach den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres liegt die Brutto-Bilanzsumme bei 4,1 Milliarden Euro. „Die Gründe dafür sind ein sehr starkes Kreditgeschäft und ein deutliches Wachstum bei den Kundeneinlagen“, sagt Rainer Langkamp, unser Vorstandsvorsitzender. Und er ergänzt: „Wir sind zufrieden mit dem ersten Halbjahr und damit gut vorbereitet für die Herausforderungen, die uns aufgrund der Nullzinsphase in den kommenden Jahren begleiten werden.“

Kreditbestand steigt auf über 3 Milliarden Euro

 

Laut dem Halbjahresbericht der Kreissparkasse Steinfurt lagen die Kreditzusagen bei insgesamt 360 Millionen Euro – 19,3 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Der gesamte Kreditbestand der Kreissparkasse Steinfurt überstieg mit 3,1 Milliarden Euro erstmals die 3-Milliarden-Marke.

Unternehmen investieren in ihre Zukunft

 

Neue Privatkredite in Höhe von 163 Millionen Euro (+ 5 Prozent) werden nach Angaben von Langkamp weiterhin vorrangig für den Kauf und Bau von Immobilien genutzt – aber auch für Modernisierungen, energetische Sanierungen und den Umbau für das Wohnen im Alter. Auch die Kreditzusagen für Unternehmen lagen mit 171,3 Millionen Euro (+18,9 Prozent) auf einem sehr starken Niveau. „Das zeigt, dass die Unternehmen aus unserer Region deutlich in ihre Zukunft investieren. Der Wirtschaft bei uns geht es sehr gut. Das Wachstum sichert Arbeitsplätze und macht den Kreis weiterhin zu einem interessanten Wirtschaftsstandort“, sagt Langkamp.

Großes Interesse an alternativen Sparmethoden

 

Mit Blick auf die Vermögensanlagen zeigt sich, dass die Kunden der Kreissparkasse auch in Zeiten niedriger Zinsen ihr Geld weiterhin sparen und anlegen. Besonders in Wertpapiere haben die Kunden investiert, im ersten Halbjahr insgesamt rund 111 Millionen Euro. „Das Interesse an Aktien, Investmentfonds und anderen alternativen Anlagemöglichkeiten wächst enorm. Denn es gibt viele Formen, die trotz der niedrigen Zinsen gute Renditen ermöglichen“, so Langkamp.

„Wir sind gut gerüstet“

 

Trotz der positiven Halbjahreszahlen warnt Langkamp vor allzu großer Euphorie. „Durch die Zinspolitik der EZB sind die Margen im Einlagengeschäft deutlich gesunken, teilweise sogar in den negativen Bereich. Diese Zinspolitik ist für uns und alle Kreditinstitute eine große Belastung. Die fehlenden Erträge fangen wir aktuell durch unser starkes Kundenkreditgeschäft wieder auf. Die nächsten Jahre werden nicht einfach, aber wir sind gut gerüstet.“

 

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