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Jedes vierte Unternehmen wird Opfer von Cyberangriffen – Tendenz steigend

Jedes vierte Unternehmen wird Opfer von  Cyberangriffen – Tendenz steigend

Nahezu alle Unternehmen steuern wichtige Betriebsprozesse über IT- oder Web-Lösungen und speichern, bearbeiten oder verwalten personenbezogene Daten sowie Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse digital. Aus diesem Grund warnt Stefan Lücke, TÜV-geprüfter Cyber-Berater der Kreissparkasse Steinfurt: „Das Risiko von Cyberkriminalität wie beispielsweise Hackerangriffen nimmt weiter massiv zu, insbesondere durch betrügerische E-Mails.“ Auch die Gefahr von versehentlichen Datenschutz- oder Vertraulichkeitsverletzungen durch Mitarbeiter steige in vielen Unternehmen deutlich an – auch im Kreis Steinfurt.

Auch kleine und mittlere Unternehmen im Fokus

Laut dem Cyber-Versicherungsexperten der Kreissparkasse haben es Online-Betrüger, Erpresser und Hacker zuletzt auch vermehrt auf kleine und mittlere Unternehmen abgesehen. „Denn dort vermuten die Kriminellen wenig bis keine Gegenwehr durch professionelle Schutzmaßnahmen. Gleichzeitig ist aber auch bei kleineren Unternehmen für Betrüger aus dem Internet oft viel zu holen, weshalb die Schäden häufig enorm sind“, sagt Stefan Lücke. Das trete vor allem dann ein, wenn nach einem Cyberangriff plötzlich kritische Aufgaben oder Prozesse nicht mehr fortgesetzt werden können und der Betrieb innerhalb kürzester Zeit stillsteht. „Im Durchschnitt entsteht bei einem Hackerangriff bei einem Unternehmen aktuell ein Schaden in Höhe von 77.000 Euro. Das ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen“, sagt Lücke. Und er weiß: „Auch bei uns im Kreis Steinfurt gab es schon Cyberattacken mit enorm großen Schäden.“

Mitarbeiter sensibilisieren

Mit fast 60 Prozent der erfolgreichen Attacken sind E-Mails das häufigste Einfallstor. „Neben sicherer Technik ist also auch unbedingt wichtig, die eigenen Mitarbeiter zu sensibilisieren“, rät Lücke. Denn oft sind diese Mails auf den ersten Blick nicht als betrügerische zu erkennen. Die Angreifer kaufen im Netz für wenig Geld E-Mail-Adressen und streuen darüber Schadensoftware, die sich etwa als „Erpressungs-Trojaner“ entpuppt. „Auf verdächtige Nachrichten sollte der Betroffene nicht antworten und auch den Link oder Anhang nicht öffnen.“ Besser sei es, auf separatem Weg Kontakt aufzunehmen – etwa über die bekannte Website oder Telefonnummer. Auch Sicherheitsmaßnahmen wie aktuelle Antiviren- bzw. Firewall-Software sind laut Lücke ein Muss, ebenso wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Passwörtern und Datenträgern. Schützenswerte Räume sollten nicht unkontrolliert von betriebsfremden Personen betreten werden können.

An die Cyberversicherung denken

Unternehmen, egal aus welcher Branche, sollte über eine so genannte Cyberversicherung nachdenken. Die Versicherung beinhalte eine sofortige technische Hilfe wie die Wiederherstellung der Daten, sofortige rechtliche Beratung, Übernahme von Abwehrkosten bei behördlichen Verfahren sowie einen weltweiten Versicherungsschutz. „Dieser wird ganz an die Bedürfnisse der Kunden angepasst und besteht aus den möglichen Bausteinen Eigenschäden, Haftpflichtschäden, Vertrauensschäden und Ertragsausfall“, erklärt Stefan Lücke.

 

Weitere Infos zum Thema Cyberversicherung gibt es hier!

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