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Von Nordwalde nach Indien: „Das schönste Erlebnis unseres Lebens“

Vor einigen Wochen haben wir über die Pläne von Sebastian Seppelt, Marc Jokuff und David Schürhoff berichtet. Die drei Jungs aus Nordwalde haben damals eine ganz besondere Tour geplant: Sie wollten am „Rickshaw Run“ teilnehmen und mit einer landestypischen Rikscha quer durch Indien fahren. Die Strecke: 3.000 Kilometer lang. Und: Sie haben es getan. Sie wollten Abenteuer pur und sie haben Abenteuer pur bekommen. Mehr als gedacht. Was die letztendlich nur noch zwei Nordwalder alles erlebt haben, haben sie selbst in einem Reisbericht aufgeschrieben:

Ein Bruch wirbelt die Pläne durcheinander

 

Trotz kurzer Vorbereitungszeit, fühlten wir uns gut gewappnet für das Rennen durch Indiens Norden. Sebastian sollte für das Organisatorische, die Berichterstattung und schöne Bildaufnahmen verantwortlich sein. Marc für die Navigation und die Unterkünfte und David für das Herzstück unserer Tour: Die Rikscha und ihr allzeit fahrbereiter Zustand. Doch dann kam alles anders. David hat sich am Montag vor der Abreise einen komplizierten Bruch im Arm zugezogen. Es gab keine Chance auf eine Teilnahme und auch nicht auf kurzfristigen Ersatz. Schnell stand fest, die Reise muss zu zweit angetreten werden. Die Stimmung war auf dem Tiefpunkt, aber wir wollten den Kopf nicht in den Sand stecken.

Unglaublich intensive Erlebnisse

 

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Mit neuer Aufgabenverteilung machten wir uns am Tag des Rennstarts auf, Land, Leute und die endlosen Straßen zu erkunden. Tagelang fuhren wir durch die Wüste Rajasthans ohne einen weiteren Touristen auch nur zu erahnen. Die erste Panne blieb nicht aus, aber die unglaublich hilfsbereiten Leute halfen uns, den Weg zum Mechaniker zu finden und den Wagen dorthin zu bekommen. Die größte Umstellung war zweifelsfrei die konstanten Geräusche aus allen Richtungen. Die vielen Menschen, die sich sobald man auch nur kurz stehen bleibt, um einen tummeln. Und die einfachsten Umstände, unter denen die Inder zum Teil hausen müssen. Es folgten unglaublich intensive Tage. Die Einfahrt mit unserem Tuk-Tuk in die heilige Stadt Varanasi war genau so spannend wie die Besichtigung des Taj Mahal. Unseren Wunsch, Nepal zu besuchen, mussten wir leider an der Grenze begraben. Trotz aller Versuche, den Indischen Grenzbeamten umzustimmen, durften wir als Ausländer den Übergang nicht passieren.

Erdbeben, Regenwald und wilde Affen

 

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Auf dem Weg in die Berge, in die für ihren Tee berühmte Region Darjeeling, wurden wir angehalten. um einen verletzten Jungen in das nächstgelegene Krankenhaus zu bringen. In Darjeeling selber haben wir ein Erdbeben miterlebt. Die Reise hält wirklich was sie verspricht… Auf dem Abschnitt durch den Regenwald mussten wir häufig anhalten, um einfach nur die Landschaft zu genießen. Bei jedem Stopp hörten wir das Rascheln in den Bäumen. Neugierige Affen beobachteten jeden unserer Schritte. Die Pausen an den zahlreichen Chai-Tee-Ständen am Straßenrand ließen trotz der Strapazen Urlaubsgefühle bei uns aufkommen. Auf den Indien7letzten Kilometern zeigte sich Indien von einer ganz anderen Seite. Saftige Landschaften und Regenschauer im Gegensatz zu Trockenwüste und 42 Grad Celsius zu Beginn der Tour. Auf den letzten Etappen vor unserem Ziel Shillong trafen wir einige der anderen Rickshaw-Run-Teams auf der Straße wieder. Gemeinsam mit drei Kanadiern, zwei Engländern, einem Südafrikaner und einem Australier fuhren wir die letzten 100 Kilometer der Tour durch das schlimmste Unwetter in der Region Meghalaya seit mehr als 10 Jahren. Die Gegend um Shillong ist als nassester Ort auf der Erde bekannt. Dies lässt vielleicht erahnen, unter welchen Umständen wir nach 13 Tagen im Zielort einfuhren.

Spenden für Viva con Agua

 

Die Reise war alles andere als ein entspannter und erholsamer Urlaub. Die Erinnerungen, die Freunde aus der ganzen Welt, die wir gefunden haben, die lieben und neugierigen Inder und die atemberaubenden Landschaften und Bilder werden uns noch lange bleiben. Und nach den ersten Tagen Erholung in Deutschland können wir sagen: Das war eines der schönsten Erlebnisse unseres Lebens! Und ganz wichtig: Wir möchten mit unserem Abenteuer auf die Arbeit von Viva con Agua aufmerksam machen. Auf unserer Spendenseite sammeln wir Geld, mit dem Schulen in Nepal mit sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen versorgt werden sollen.

 

Hier geht´s zu Spendenseite!

Indien

 

 

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Kommentare


Werner Grewe schreibt am 21.04.2016 um 17:31 Uhr:

Toll, dass junge Leute heute diese tollen Erfahrungen in aller Welt machen können. Macht Spaß, dass zu lesen.