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Existenzgründer Robin Maeter braucht Hustle: „Komfortzone? Was soll ich denn da?!“

Existenzgründer Robin Maeter braucht Hustle: „Komfortzone? Was soll ich denn da?!“

Hustle. Das ist ein Wort, das Robin Maeter ziemlich oft und ziemlich gerne benutzt. Es ist englisch und bedeutet so viel wie Eile, sich beeilen oder auch sich hetzen. Und das passt ganz gut zu dem 27-Jährigen. Denn Stress im positiven Sinn, den braucht Robin. Und den hat er aktuell auch Tag für Tag. Denn Robin hat vor zwei Jahren einen großen Schritt und sich selbstständig gemacht. Ein geregelter Job von 9 bis 17 Uhr – das ist nichts für ihn. Er braucht die Abwechslung, den Kick. Hustle eben.

Südafrika, Karibik, Abu Dhabi und mehr

Er ist Chef einer eigenen Media-Agentur – Foto- und Filmproduktionen stehen hier ganz klar im Vordergrund. Er ist ein Allrounder und Teil eines Netzwerkes mit erfahrenen und coolen jungen Typen. Typen wie Robin. Gemeinsam konzeptionieren sie als „Crew10“ Marketingstrategien und erstellen Content. Inhalte für Socia-Media-Kanäle, für Webseiten, Flyer, Kataloge, Blogs. Robin und seine Crew machen Fotos und Videos. Und das nicht nur für mittelständische sondern für namhafte Unternehmen aus aller Welt. Daher reist er aktuell quer um den Globus: Südafrika, die Karibik, Italien, Berlin, Abu Dhabi, die Malediven – das sind nur ein paar Stationen, an denen Robin in den vergangenen Monaten beruflich unterwegs war. Man kann sagen, dass das, was der zielstrebige aber dennoch zurückhaltende Robin macht, absolut durch die Decke geht.

Die Findungsphase

„Mir wird schnell langweilig. Ich brauche immer was Neues“, sagt er. Das zieht sich durch sein ganzes berufliches Leben. Schon als Jugendlicher war er in vielen deutschen Innenstädten, in unzählig vielen TV-Shows und in seinen eigenen Videos auf YouTube als Akrobat und Breakdancer zu sehen. Vom ersten Geld hat er sich seine erste richtig gute Kamera gekauft. Doch beruflich sollte ein solider, anständiger Job her. Er startete bei der Polizei. Doch nach vier Semestern kam die Erkenntnis: „Das ist nichts für mich.“ Er brauchte Zeit für sich, schrieb zig Bewerbungen, machte eine Ausbildung zum Industriekaufmann.  Privat baute er einen Onlineshop für Japanische Produkte auf. Daher lag der Entschluss nahe, den Job bei einer Firma in Emsdetten anzunehmen. Denn auch dort war er für den Onlineshop zuständig. Ein solider Job mit  einem klaren Tagesrhythmus. „Das war aber nichts für mich“, blickt der gebürtige Steinfurter, der jetzt in Schüttorf lebt, zurück. Zu wenig Hustle…

Wie ein Video sein Leben veränderte

Für die nötige Abwechslung sorgte Robin in seiner Freizeit. Akrobatik, Breakdance und als -wie man damals noch nicht aber heute beschreibt –Influencer auf Instagram. Dort hatte er schnell 10.000 Follower und wurde von Unternehmen mit hochwertigen Uhren, Rucksäcken und Taschen überhäuft, um sie auf der Plattform zu präsentieren. „Da stumpft man total ab und verliert den Blick für die Wertigkeit der Dinge. Die hatten für mich auf einmal keine Bedeutung mehr.“ Und dann kam der alles entscheidende Moment: Während er mit seinem Auto in der Waschstraße stand, schaute er sich ein Video von Casey Neistat auf YouTube an. Ein Filmproduzent und YouTuber aus den USA. „Life Advice“ hieß das Video. Ratschläge für das Leben. Und die nahm sich Robin zu Herzen. Er packte  allen Mut zusammen und präsentierte seinem damaligen Chef die Idee, sich selbstständig machen zu wollen. „Der sagte mir direkt: mach das, das schaffst du.“

„Ich hatte richtig Bock“

Robin klärte offene Fragen mit seiner Frau Nina, mit dem Steuerberater, Kumpels, die auch selbstständig sind, und auch mit seinem Existenzgründungsberater Markus Molitor von der Kreissparkasse Steinfurt. Er nutze einen Förderkredit. „Damit war das Risiko etwas minimiert. Und ich hatte einfach richtig Bock darauf.“ Akquise macht er über Instagram. Zudem nutzte er bestehende Kontakte, so dass die ersten Aufträge nicht lange auf sich warten ließen. Von Nike, Kickz, G-Shock, Lilienthal und Etihad Airways. Aber auch von TV-Sendern „Das sind schon viele coole Themen. Da kann ich mit meinem Team viel auf den Weg bringen“, sagt er. Doch er merkt auch schnell: Freie Zeit = kein Geld. „Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal frei hatte. Das ist so, als wenn du in der Schule deine Hausaufgaben nicht machst“, schmunzelt Robin.

„Die beste Entscheidung meines Lebens“

Doch auch wenn der Druck als eigener Chef deutlich höher ist als Angestellter, steht für den jungen Gründer eines fest: „Das war die beste Entscheidung meines Lebens. Da bin ich stolz drauf.“ Und das kann er auch sein. Denn der Hustle ist jetzt genau auf dem Niveau, wie ihn Robin braucht. „Komfortzone?“, sagt er spitzbübisch. „Was soll ich denn da?!“ Weiter so!


Mehr über Robin und seine Crew erfahrt ihr hier: www.crew10studios.com

Hier gibt es auch jede Menge coole Fotos und Videos, die er gemacht hat.

..und hier eine Auswahl von seinenVideos:
https://vimeo.com/306565012
https://vimeo.com/306564699
https://www.crew10studios.com/video

 

 

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