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Starkes Wachstum ist gute Grundlage für die Zukunft

Starkes Wachstum ist  gute Grundlage für die Zukunft

„Die sowieso desaströse Zinssituation hat sich im vergangenen Jahr nochmal deutlich zugespitzt. Und das hat erhebliche Auswirkungen sowohl für die Sparer als auch für alle Kreditinstitute.“ Dieses Fazit zog Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Steinfurt während der diesjährigen Bilanzpressekonferenz am Freitagmorgen. Doch blickte er zuversichtlich in die Zukunft. „Wir als Kreissparkasse Steinfurt sind gut vorbereitet und damit fit für die Zukunft. Und für die Sparer gibt es viele gute Alternativen, um trotz der Nullzinsen Geld rentabel anzulegen“, sagte er.  Die Bilanzzahlen, die er zusammen mit seinen Vorstandskollegen Heinz-Bernd Buss und Carl-Christian Kamp präsentierte, seien eine „sehr gute Basis“ für die kommenden Jahre. „Alle Prognosen zeigen, dass die Zinsüberschüsse allein in den kommenden fünf Jahren bei uns um rund 10 Millionen Euro sinken werden. Wir haben schon vor ein paar Jahren damit begonnen, noch stärker im Kundengeschäft zu wachsen und Kosten zu senken So können wir den absehbaren Rückgang zwar nicht vermeiden aber deutlich bremsen“, sagt Langkamp.

Kreditgeschäft ist Wachstumsträger

Die Bilanzsumme der Kreissparkasse ist um 6,5 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro gestiegen. Ein großer Wachstumsträger war das Kreditgeschäft. Die Darlehenszusagen lagen mit 753 Millionen Euro auf dem höchsten Wert in der Geschichte der Kreissparkasse. „Das sind rund 3 Millionen Euro, die pro Arbeitstag in den Kreis investiert werden und für Wachstum und Arbeitsplätze sorgen“, sagte Carl-Christian Kamp. Ihren Firmenkunden hat die Sparkasse Darlehen in Höhe von 394 Millionen Euro bereitgestellt. Die Darlehenszusagen für Privatpersonen stiegen auf 349 Millionen Euro. Damit erhöhte sich unterm Strich der gesamte Kreditbestand der Kreissparkasse auf 3,6 Milliarden Euro. Trotz erheblicher Investitionen in Räume, Technik und Weiterbildung blickt die Kreissparkasse auch im Jahr 2019 auf eine gute Kostenstruktur zurück. Insgesamt lag der Jahresüberschuss mit 5,1 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau.

Fonds und Aktien bringen Rendite

Sehr gut entwickelt habe sich das Wertpapiergeschäft. „Mit dem anhaltend niedrigen Zinsniveau wächst die Bereitschaft der Anleger, bisher eher unrentable Anlagen in chancenreichere Alternativen aus dem Wertpapiergeschäft umzuschichten. Wer hier trotz kurzfristiger Schwankungen langfristig investiert, der profitiert von einer guten Rendite“, sagte Langkamp. So lagen zum Jahresende 921,9 Millionen Euro in den Wertpapierdepots der Sparkassenkunden– 118 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die bilanzwirksamen Kundeneinlagen stiegen insgesamt auf 3,0 Milliarden Euro. „Trotz rückläufiger Zinserträge haben wir das vergangene Geschäftsjahr erfolgreich gemeistert. Durch das starke Wachstum sind wir aktuell ein stabiler Fels in einer immer stärker werdenden Brandung“, fasste Heinz-Bernd Buss abschließend zusammen.

 

 

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