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Thema Nachhaltigkeit: „Anpacken und handeln“

Thema Nachhaltigkeit: „Anpacken und handeln“

Vor wenigen Tagen haben wir die „Aktion: Landschaf(f)t.“ gestartet. Damit wollen wir als Kreissparkasse Steinfurt das Thema Nachhaltigkeit in unserer Region nochmal deutlicher in den Fokus rücken. Warum dieses Thema für uns als Kreditinstitut und für unsere Region so einen hohen Stellenwert hat, wie nachhaltig wir bereits unterwegs sind und welche Ziele und Projekte wir für die Zukunft planen, erklärt unser Vorstandsvorsitzender Rainer Langkamp im Interview

 

Was ist für Sie überhaupt Nachhaltigkeit?

Viele verbinden damit, umweltbewusster zu handeln und zu leben. Wer nachhaltig handelt, tut das im Sinne der Natur und der Umwelt. Doch das ist nur ein, wenn auch aktuell sicherlich wesentlicher, Bestandteil der Nachhaltigkeit. Doch es geht um mehr: Es geht neben den ökologischen auch um die sozialen und wirtschaftlichen Aspekte. Und vor allen Dingen um das vernünftige Zusammenspiel von all diesen Themen.

 

Das Wort Nachhaltigkeit wird ja seit einiger Zeit sehr inflationär verwendet. Ist das nicht oft nur eine Worthülse ohne Inhalt?

Das stimmt. Sich das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahne zu schreiben, ist seit einiger Zeit und aktuell sehr beliebt. Nachhaltig zu sein, muss heute für jeden Menschen und für jedes Unternehmen selbstverständlich sein. Denn es geht um unsere Erde und um die Zukunft von uns allen. Doch wir müssen nicht nur über die nachhaltigen Aspekte reden und diskutieren, sondern anpacken und handeln. Denn bei vielen Themen ist es mehr als dringend.

 

Wie schätzen Sie denn die Situation hier bei uns im Kreis Steinfurt ein?

Hier bei uns in der Region sind wir schon sehr nachhaltig aufgestellt. Das liegt auch daran, dass unsere Heimat sehr ländlich geprägt ist und die Natur schon immer eine große Aufmerksamkeit bekommen hat. Wir haben tolle Netzwerke wie das „energieland 2050“, höchst engagierte Institutionen und Vereine und auch die Unternehmen und die Politik bringen sich immer stärker ein.

 

Reicht das denn schon?

Nein, natürlich nicht. Es gibt noch so viele Themen, die wir auf den verschiedensten Ebenen anpacken müssen. Das fängt ja im Kleinen mit der Vermeidung von Müll und mit dem bewussteren Umgang von Lebensmitteln an. Firmen wie auch wir können noch sehr viel dazu beitragen, um den bekannten ökologischen Fußabdruck deutlich zu verkleinern. Ich denke, wir müssen uns noch mehr zusammentun, kooperieren und voneinander lernen.

 

Wie nachhaltig ist denn die Kreissparkasse Steinfurt bereits unterwegs?

Auch wenn es früher nicht als nachhaltig bezeichnet wurde, agieren Sparkassen von ihrem Ursprung her schon immer nachhaltig. Denn zu unserem öffentlichen Auftrag gehört die Förderung des Gemeinwohls. Wir fördern schon seit unserer Gründung soziale Projekte, setzen uns für die Region, ihre Menschen und die Umwelt ein. Jedes Jahr unterstützen wir verschiedene Vereine, Institutionen und Aktionen aus den verschiedensten Themenbereichen mit rund 1,7 Millionen Euro. Und mit der „Aktion: Landschaf(f)t.“ und einem Fördertopf von 50.000 Euro für blühende Projekte im Kreis setzen wir nun einen weiteren Akzent, der der Region zugutekommt.

 

Und das war‘s dann?

Nein, natürlich reicht auch das nicht. Denn auch wir sind aufgerufen, unseren Geschäftsbetrieb deutlich nachhaltiger zu gestalten. Das geschieht auf verschiedenen Wegen. Fortlaufend reduzieren wir Logistikfahrten durch den Einsatz eines digitalen Postaustausches. Wir verzichten auf unnötige Dienstfahrten und führen -beschleunigt durch Corona- viele Treffen nur noch digital durch. Denn unser Kreis Steinfurt ist groß. Und da kamen sonst immer ziemlich viele Kilometer zusammen. Auch in der Kundenberatung setzen wir neben der Beratung in unseren Beratungs-Centern immer mehr auf die Videoberatung. In unserer Fahrzeugflotte haben wir mittlerweile auch ein E-Auto. Weitere werden folgen. Auf unseren Dächern gibt es da, wo es sinnvoll ist, Photovoltaikanlagen bzw. werden neue geplant. Die Dächer unserer Hauptstelle in Steinfurt wurden nach dem Umbau wieder begrünt. Wir ersetzen die Beleuchtung an unseren Standorten durch energiesparende LED-Strahler und kaufen vorrangig recycelte und fair gehandelte Waren ein. Und da, wo es schon geht, verzichten wir auf Papier.

 

Der Blick nach vorne: Welche neuen Ziele haben Sie denn?

Nachhaltigkeit ist in unserer Geschäftsstrategie verankert. In unserem Nachhaltigkeitsbericht berichten wir seit einigen Jahren über unsere Aktivitäten. Darin steht unter anderem auch, dass wir spätestens bis zum Jahr 2035 CO2-neutral sein wollen. Betrachten wir die eingesetzten Mitarbeiterkapazitäten auf Vollzeitbasis stößt aktuell jede/r unserer Mitarbeiter*innen betrieblich noch 1.840 kg CO2 pro Jahr aus. Zur weiteren Vermeidung müssen wir die Ärmel hochkrempeln, das ist uns bewusst. Aber das schaffen wir. Aus diesem Grund haben wir im letzten Jahr öffentlich eine Klima-Selbstverpflichtung unterzeichnet, an der wir uns messen lassen. Denn wir wollen handeln und kein Greenwashing betreiben. Doch neben der Förderung von u.a. sozialen Projekten spielt Nachhaltigkeit auch in der Unternehmensführung eine wichtige Rolle. Und so stehen Gleichberechtigung und Weiterbildung aller Mitarbeiter*innen bei uns ganz oben auf der Agenda. Ebenso fördern wir die Gesundheit durch verschiedene Kurse und Angebote und bieten die Möglichkeit, ein Job-Rad zu erwerben.

 

Als Sparkasse betrifft das Thema ja auch Ihre Geschäfte, oder?

Natürlich. Nachhaltige Geldanlagen sind gefragt wie nie. Mit unserem Partner Deka bieten wir viele verschiedene nachhaltige Anlagemöglichkeiten. Das ist mittlerweile in jedem Beratungsgespräch ein fester Bestandteil – falls es der Kunde wünscht. Und auch bei den Krediten bieten wir mit der KfW-Bank und der NRW.Bank nachhaltige Finanzierungsoptionen. Das Thema wird sich bei uns und auf dem gesamten Finanzsektor deutlich weiterentwickeln.. Es Ist gut und wichtig,  dass die Nachhaltigkeit spürbar an Fahrt gewinnt.

 

Weitere Infos zur „Aktion Landschaf(f)t“
www.ksk-steinfurt.de/aktion-landschafft

 

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