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Wohnungsgipfel: Hoher Wohnungsbedarf im Kreis Steinfurt

Wohnungsgipfel: Hoher Wohnungsbedarf im Kreis Steinfurt

Wie wird sich der Immobilienmarkt im Kreis Steinfurt in den nächsten Jahrzehnten verändern? „Das kann Ihnen niemand hundertprozentig voraussagen. Doch es gibt verschiedene Szenarien, die sehr wahrscheinlich sind“, sagte Matthias Günther, Vorstand des Eduard Pestel Instituts für Systemforschung aus Hannover am Montagabend im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse Steinfurt in Ibbenbüren.

Zuzüge sind im Kreis Steinfurt wichtig

Dort fand der erste Wohnungsgipfel der Kreissparkasse statt. Und das Interesse war groß: Mehr als 120 Bürgermeister, Kreistags- und Kommunalpolitiker, Stadtplaner, Bauträger, Architekten, Projektentwickler und weitere Experten aus der Bau- und Immobilienwirtschaft waren gekommen. Und für sie hatte Matthias Günther viele spannende Informationen für den gesamten Kreis Steinfurt aber auch für jede einzelne Kommune zusammengestellt. Der wichtigste Faktor, der sich auf den Immobilienmarkt auswirke, sei die demografische Entwicklung. „Die Gesellschaft wird im Durchschnitt immer älter. Um die sehr erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung halten und die Nachfrage nach gutem Personal dauerhaft decken zu können, sind Zuzüge in den Kreis Steinfurt wichtig“, sagte Günther.

Jährliches Wachstum von 2.000 Einwohnern

Daher sei das weitsichtige Handeln der kommunalen Entscheidungsträger über zum Beispiel eine progressive Grundstückspolitik erforderlich. Aktuell verzeichne der Kreis ein jährliches Wachstum von 2.000 Einwohnern. „Das ist eine gute Basis und das müssen andere Regionen erstmal nachmachen“, sagte Günther.

Zahl der über 80-Jährigen wird sich verdoppeln

Das führe allerdings auch zu einem Wohnungsdefizit. Schon jetzt fehlen laut Günther bis zu 4.000 Wohnungen im Kreis Steinfurt. Und das werde sich noch drastisch verändern. Denn die Zahl der über 80-Jährigen werde sich Prognosen zufolge bis 2050 verdoppeln. Zudem werden die Haushalte im Vergleich zu früher immer kleiner. Das erfordere zukünftig neue Wohnkonzepte. „Wir benötigen deutlich mehr kleinere, gut geschnittene Wohnungen“, zogen Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Steinfurt, und Georg Rauen, Immobilien-Projektentwickler des Kreditinstitutes, ein Fazit. Rauen informierte zudem zum Thema „Erfolgreich in Wohnimmobilien investieren“.

„Wir müssen neue Wege gehen“

Die Richtung wie Langkamp und Rauen schlug auch Landrat Dr. Klaus Effing zu Beginn des Wohnungsgipfels ein: „Heute wird nicht mehr so gewohnt wie vor 20 Jahren. Da müssen wir neue Wege gehen.“ Und damit die Kommunen und Immobilienexperten diese Herausforderung analysieren und anpacken können, stellte die Kreissparkasse nach dem Vortrag von Matthias Günther für jede Kommune eine Einzelauswertung mit Zahlen, Daten und Fakten für die jeweilige Kommune zur Verfügung.

 

 

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