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„Niedrige Zinsen sichern, bevor die Zinsen wieder steigen“

Deutschland und der gesamte Euro-Raum befinden sich nach wie vor in einer historischen Sondersituation, wenn es um das Thema Zinsen geht. Die Europäische Zentralbank (EZB) drückt die Kapitalmarktzinsen seit langer Zeit  auf ein extrem niedriges Niveau. Wer ein Darlehen benötigt, etwa um sich ein eigenes Zuhause zu kaufen, profitiert davon. Denn er bekommt dadurch so günstige Konditionen wie nie zuvor. „Diese außergewöhnlichen Zinsen sollten sich alle, die jetzt oder in Zukunft eine Wohnung oder ein Haus kaufen wollen, schon bald langfristig sichern“, rät Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Steinfurt.

Baldiger Zinsanstieg möglich

 

Denn es gibt laut Aussage des Sparkassen-Chefs erste Indikatoren für einen baldigen Anstieg der Zinsen: die hohe Auslastung der Produktion und das damit verbundene Konjunkturwachstum,  das Ende der Amtszeit von Mario Draghi, dem Chef der EZB, im kommenden Jahr, ein leichter Renditeanstieg von verschiedenen Anleihen sowie eine Erhöhung der Zinsen in den USA durch die dortige Zentralbank FED.

Zinsbindung bis zu 30 Jahre

 

Aus diesem Grund raten die Experten der Kreissparkasse, sich das heutige niedrige Zinsniveau langfristig zu sichern. So können Kunden zum Beispiel Darlehen mit einer Zinsbindung von bis zu 30 Jahren nutzen. „Aber auch das Thema Bausparen ist bei diesen niedrigen Zinsen sehr interessant“, sagt Langkamp. Dies betonen auch Verbraucherschützer wie die Stiftung Warentest immer wieder. Denn mit einem Bausparvertrag können sich Immobilienfinanzierer das heutige Zinsniveau bis zur letzten Rate sichern – auch wenn diese erst in zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren fällig ist. Das gilt auch für diejenigen, die erst in einigen Jahren eine Immobilie kaufen oder bauen möchten.

Das kann teuer werden

 

Diese Zinssicherung zahlt sich aus: Schon ein Zinsanstieg um zwei Prozentpunkte kann zehntausende Euro Unterschied bei einer Finanzierung ausmachen. „Für Haushalte, die ihre Finanzierung bei einem deutlichen Zinsanstieg nicht mehr tragen könnten, ist eine langfristige Zinssicherung sogar von existenzieller Bedeutung“, erläutert Langkamp.

 

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Kommentare


Genericcialis schreibt am 03.04.2018 um 23:02 Uhr:

„Solange die Geschäftsbanken das Insolvenzrisiko tragen, das mit den Anleihekäufen verbunden ist, übernehmen sie die Bonitätskontrolle bezüglich des Anleihen verkaufenden Staates und haften für Ausfälle.“ Welches Insolvenzrisiko? Das haben die Banken doch selber in der Hand. Staatsschulden werden niemals zurück gezahlt, sondern stets revolviert. Die Banken müssen also lediglich revolvieren. Und je höher die Staatsschulden, desto geringer das Zinsniveau. Problematisch sind nicht die Staatsschulden, problematisch sind Leistungsbilanzungleichgewichte. Und der Steuerzahler muss selbstverständlich immer nur für die Zinszahlungen einstehen. Und die landen zu 99 % bei den 1 %. LG Michael Stöcker